Freitag, 30. Juli 2010


Schaut mal hier, den Käfer haben wir in unserem Garten gefunden!

Ist der nicht niedlich?? Mein Sohn hatte tierische Angst davor!


Ich meine, der sieht ja auch recht interessant aus, oder nicht? Meine Familie meinte, diese Käfer hat es früher in Japan massig gegeben, doch mittlerweile findet man diese nur noch seltener.


Ist aber auch ein Wummer, oder? Ganz schön groß!! Doch das sind nicht mal die größten Käfer, die man in Japan finden kann.

Schaut doch mal hier!
Hier findet man mehr Infos über diesen Käfer. Zu Deutsch heißt dieser Käfer Hirschkäfer, oder auch Nashornkäfer. Die sind echt groß und haben eine gewisses Ekel-Potential. Viele japanische Kinder spielen mit diesen Käfern und lassen sie gegeneinander kämpfen.


Wahnsinn, oder?

Montag, 19. Juli 2010

Sumo in Nagoya !!

Jaja, ich weiss, es ist schon wieder lange her, dass ich das letzte Mal geschrieben habe.
Doch muss ich gestehen, dass ich zum einen immer ein wenig bequehm (wenn nicht sogar faul) bin und auch nicht wirklich so oft Dinge erlebe, die es Wert sind, sie hier zu veroeffentlichen.

Doch  dieses Wochenende war es mal wieder so weit.
Wir sind zum Sumo schauen nach Nagoya gefahren. Wer es nciht weiss, Nagoya ist so was wie die Hauptstadt des Sumo's. Es ist immer ein riesen Spektakel und die Sumo-Ringer werden vergoettert und behandelt, wie Superstars.

Ich selbst bin leider nicht so wirklich gut ueber Sumo informiert, jedoch schaue ich gerne zu.
Es ist mindestens so spannend, wie ein gutes Fussball, oder Baseball spiel!


Hier nun ein paar Bilder und Videos, die ich von dem Spektakel gemacht habe.


Sorry, der Zoom von meinem Handy ist sichtbar nicht der Beste!






Auch letztes Jahr bin ich schon zum Sumo gegangen. Doch muss man dafür wirklich einen ganzen Tag für einplanen. Parkplätze sind echte Mangelware und auch die Ticketpreise sind recht horrend.
Wir haben aus Kostengruenden meist Plaetze in den oberen Raengen, deswegen auch die Entfernung zum Ring. Wenn man unten direkt am Ring einen Platz bekommen moechte, darf man fuers Sumo spenden. Da kommen im jahr schnell an die 60.000-120.000 Yen zusammen. Das entspricht in etwa 500-1000 Euro pro Jahr.

Das ist es uns dann doch nicht wert!


Mittwoch, 10. Februar 2010

Fahrt zum Utsumi Onsen 内海温泉

Endlich haben wir es mal wieder geschafft, mit unseren Freunden und Bekannten eine Tagestour zu machen. Dieses Mal ging es zu einem Onsen. Wer es noch nicht weiß, ein Onsen ist eine heiße Quelle. Diese gibt es in Japan überall, da Japan ein einziger großer Berg ist, der immer noch unter der Erde förmlich brodelt.
Utsumi (eigentlich wird es Utumi geschrieben), ist eine sehr beliebte Gegend für Onsens.
Es ist nähe der Küste gelegen und es gibt sehr viele Hotels und Ryokans (旅館), in denen man so ein Onsen auch ueber mehrere Tage geniessen kann. Mit einem Rundum-Service sind auch diese Ryokans extreem beliebt. Man wird wirklich, oft auf traditionelle Weise von vorne bis hinten bedient.

 
Der Name des Hotels ist 海風 (Meeres-wind). Auf der Homepage des Hotels kann man ebenfalls wirklich sehr schöne Bilder sehen. Es lohnt sich! Schaut doch mal hier: KLICK MICH
 
 
 Das Hotel liegt direkt am Meer. Man hat selbst vom Parkplatz aus eine wirklich schöne Aussicht!
 
Links: Charly (Austauschschüler aus Berlin) und rechts: Yumiko (Meine Deutsch-Schülerin)
Das Interior ist wirklich sehr sehr schön. Alles sehr edel und massiv.

 

  
 Wenn man den Eingangsbereich des Hotels betritt, ist auf der entgegengesetzten Seite dieses Fenster, aus dem man einen wirklich schönen Ausblick aufs Meer hat.

 
Onsen: Der/die Onsen sind auf dem Dach des Hotels und im 2./5. Stockwerk, für Maenner
im 5. Stockwerk, für Frauen im 2. Stockwerk angelegt.

  
Dies ist nun zwar der Raucherraum, draussen im 5. Stockwerk beim Onsen, doch
 sehen die Gästezimmer recht ähnlich aus. Traditionell ausgelegt mit Tatami
und einer Feuerstelle für Tee in der Mitte.

  
 Wie man sehr gut sehen kann, hatten wir wirklich sehr viel Spaß und haben die Zeit sehr genossen. Hier ein Foto vom Onsen im 5. Stockwerk.

  

  
Nach dem Onsen-Aufenthalt sind wir dann noch in ein Restaurant, zu Maru-ha gefahren, wo man sehr gut und vor allem preiswert Fisch essen kann. 

Zum Schluss hatte Aoi-chan uns noch gebeten, zu einem Nahe gelegenen Tempel zu fahren.
Der Tempel ist sehr klein und recht schwer zu finden, doch ist er zu Ehren des Erfinders des Katana (Japanisches Schwert), nämlich Minamoto no Yoritomo (源 頼朝; * 9. Mai 1147; † 9. Februar 1199) erbaut worden.

  
Links: Noboru, der Ehemann von Yumiko, rechts: Charly

 
Na ist das nicht schick? Ich habe mir mal die Mütze von Yumiko ausgeliehen und ich muss doch sagen, sie steht mir, oder nicht? Mal ehrlich.....

 Dennoch muss ich sagen, Yumiko sieht dennoch besser mit ihrer Mütze aus. Auch wenn es wirklich kalt ist und sie trotzdem friert!

Montag, 7. Dezember 2009

Das Osaka Kaiyukan Aquarium

Letzte Woche Donnerstag habe ich mal eine kleine Reise nach Osaka gemacht.
Osaka ist etwa 100km von Nagoya entfernt und in gut 50 Minuten mit dem Shinkansen zu erreichen.
Da ich leider nur einen Tag Zeit hatte, war nicht so sehr viel möglich zu machen. Ich habe mich also entschieden, in das Kaiyukan Aquarium zu gehen.
In Nagoya gibt es auch ein sehr schönes und großes Aquarium, doch das in Osaka hat mich wirklich begeistert!



Allein von außen sieht das Kaiyukan schon recht interessant aus. Gar nicht so richtig, wie man es von einem solchen erwarten würde. Innen ist es wie ein Turm aufgebaut. Wenn man rein kommt, muss man zunächst mit Treppen/ Rolltreppen/ Fahrstuhl sich bis ganz nach oben begeben.
Von dort aus läuft man dann wie durch einen Parkkur im Kreis durch Gänge, die sich mehr und mehr um ein riesiges Haupt-Becken bewegen. Insgesamt bietet das Kaiyukan 16 große Aquarien und zusätzlich noch mehrere Kleine, in denen man dann alle Arten von Fischen, Krebsen, Quallen und sonstige Meeres-Lebewesen bestaunen kann.



Da die Gänge überwiegend recht dunkel gehalten sind, ist es um so überragender, die Fische zu bewundern!


Natürlich gibt es nicht nur Fische zu sehen. Auch allerlei Krebse und Garnelen sind in allen Größen und Formen vorzufinden. Hier ist beispielsweise die riesige Königskrabbe zu sehen.





 
Dieses Becken war wirklich sehr schön anzusehen. Es war so aufgebaut, das in der Mitte
eine Gesteinssäule aufgebaut war. Um diese schwammen die Fische ständig herum.
So war das Becken wirklich die ganze Zeit von den Fischen am glänzen und bewegen.

 
Ziemlich am Ende des Aquariums gab es dann noch eine recht ausführliche Ausstellung von lebenden Quallen aller Art.

 



Ich hatte sogar einen kleinen Freund im Aquarium! Dieser Fisch ist so ziemlich die ganze Zeit neben mir her geschwommen. Von ganz oben, bis fast ganz unten im Aquarium!




Dieser Fisch ist das größte Lebewesen in diesem Aquarium. Es ist ein Walhai.
Wirklich wahnsinnig, wie groß dieses Tier ist. Im Kaiyukan gibt es sogar 2 dieser Tiere.

 


 
Natürlich dar es zur Weihnachtszeit auch im Aquarium nicht an Weihnachtsmännern fehlen.
Ständig waren Taucher unterwegs, um das Becken zu reinigen und zusätzlich noch als Attraktion zu dienen.

 
Hier zu sehen ist ein Fisch namens Mondfisch, oder auch zu Japanisch: Mambo. Er sieht so aus, als wenn der liebe Gott ihn nicht ganz fertig bekommen hat, oder findet ihr nicht?

 





Freitag, 27. November 2009

Love Hotels

Der Name sagt doch eigentlich schon alles, was es darstellt! Oder nicht??
Naja, also Love Hotels sind aus der Not der Leute entstanden. Da in Japan nur recht wenig Platz ist und man nicht wirklich mal alleine sein kann, hinzukommend dann auch noch auf Grund der hohen Kosten, die meisten jungen Japaner so lange Zuhause bei den Eltern wohnen, bis sie heiraten, hat man daraus ein Geschaeft gemacht.
In Love Hotels kann man für etwa ab 20Euro ein in der Regel sehr luxuriös eingerichtetes Apartment mieten.

Dabei sind solche Love Hotel meistens ganz und gar nicht stupide nur aufs Geschaeft ausgerichtet. Love Hotels sind oft prachtvolle Bauten, die wirklich einladend aussehen.
Damit es nicht langweilig wird und man wirklich jeden Geschmack trifft, gibt es die interesantesten Love Hotels.
Vom Christmas Hotel, über dem Barbie Hotel, bis hin zum Hotel Zoo, oder sonstiges. Hier erwartet einen oft auch eine große Auswahl an Kostümen für Sie und Ihn, oder auch der innovative Dildo- und Vibrator Verkaufsschrank




Doch fahren viele japaner nicht nur wegen dem Sex in so ein Love Hotel.



Viele Nehmen hier einfach  nur mal eine kurze Auszeit, weil man nicht immer gleich einen Wirlpool, ein riesiges (Wasser)bett, eine Karaoke Maschine, oder den Riesen-Fernseher zuhause hat.



 

 

In den meisten Faellen findet man am Bett ein recht grosses Bedienpult, it dem sie das gesamte Zimmer steuern laesst. Egal, ob Musik, TV, Karaoke, oder Licht, alles ist von nur einem Bedienpult, oder der Mega-Fernbedienung steuerbar.



Zudem bieten viele Love Hotels auch eine recht gute Küche. Es kann bestellt werden, was das Herz begehrt und das nicht mal überzogen teuer!

Patchinko macht süchtig und ist tierisch laut!



Patchinko ist ein sehr verbreitetes Automatenspiel in Japan, das mit einem hohen Suchtfaktor verbunden ist.
Spielsüchtige nehmen jede Gelegenheit zum Spielen in Spielbanken und Spielhallen wahr. Nicht selten ruinieren sie sich dadurch finanziell.



Viele dieser spielsuechtigen sitzen wirklich von morgens bis abends in solchen Spielhallen und verzocken gleich am Zahltag ihren gesamten Lohn.



Wenn ich ehrlich bin, ist mir das Prinzip des Spiels nach wie vor noch nicht so ganz bewusst.
Was ich weiss ist, dass man recht oft Geld nachwerfen muss und im Geraet selbst, eine Menge Metallkugelm herumlaufen/herunterfallen.

 

Am unteren Ende des Spielfeldes hat dann der Spieler 1, oder 2 Griffe, mit denen sich eine Art Schieber bewegen laesst. Man muss, soweit ich das nun weiss, so viele Kugeln, wie nur moeglich so steuern, dass sie in die Ausgabe des Geraetes fallen und dort dann in Behaelter, wie auf den Bildern zu sehen, gelagert werden.
Der Wert einer solchen Kugel ist recht unterschiedlich. 1-3 Yen pro Kugel.
Wenn man es also geschafft hat, 10-20 dieser Schalen zu füllen, hat man auch schnell 500-1000 Euro zusammen gespielt.